Vergangenes Wochenende waren wir auf Santorini, die angeblich schoenste Insel hier in Griechenland. Ich sage angeblich, weils mich persönlich jetzt nicht soooo von den Socken gehauen hat, aber jeder kann sich ja selbst ein Bild machen.
Es war diesmal keine von IAESTE organisierte Exkursion, sondern wir waren zu Dritt (Kit, Claire, Ich) und haben alles selber organisiert. Am Hafen ist dann noch ein vierter (Liushukui) dazu gekommen.
Wir haben Freitagabend den Hafen von Piräus gegen 19h verlassen und hatten Glück, dass die Fähre nicht so voll war, sodass wir gute Plätze hatten. Ich habe mich anfangs sehr gefreut, dass ich nen Fensterplatz hatte, jedoch in der Nacht bereut, da es recht kühl wurde. Aber Gott sei dank, habe ich eine dicke Decke aus dem Hotel mitgenommen.
Gegen 5h morgens in der Früh sind wir dann in Santorini angekommen und haben auch einen der Public Busse verpasst die in die Hauptstadt fahren. Der nächste sollte erst 6 Stunden später fahren, wenn die nächste Fähre käme. Glücklicherweise gab es noch einzelne kleine Busse bzw. Vans von Hotels, und einer hat uns für 4 Euro mitgenommen. Claire und Liushukui wollten nicht mit zu der von Kit und mir übers Internet gebuchte Unterkunft, sondern direkt zum Red Beach. Der Fahrer hat sie dort raus gelassen und uns nach Perissa gebracht. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass keiner diese Unterkunft kennt. Zudem hatte in dem Ort, der fast nur aus einer Hauptstrasse besteht, jeder Laden zu, bis auf eine Bar. Daher haben wir uns an den Strand begeben und gewartet bis die Sonne aufging. Da wir auf der Ostseite der Insel waren, konnten wir einen schönen Sonnenaufgang genießen, der sich über 45 Minuten hinzog. Danach haben wir dann noch ein Nickerchen gemacht und sind dann gegen 8h wieder auf, um einen PC mit Internetzugang zu suchen. Gesucht gefunden haben wir dann nochmal wegen der Unterkunft geschaut. Diese war ein „Guesthouse“ und nicht wie anfangs gedacht eine „Hostel“ und befand sich auf dem Gelände eines Hotels. Das Hotel kannte natürlich jeder, sodass wir dieses schnell gefunden haben. Nach dem Check-In und abstellen der großen Tasche, haben Kit und ich uns auch auf den Weg zum Red Beach gemacht. Leider waren die anderen zwei schon weiter zum White Beach, wo wir dann auch nach einem kurzen Aufenthalt am Red Beach und Abkühlung im Meer hingefahren sind. Der White Beach war nur mit einem Boot erreichbar und man musste im Wasser aussteigen, was so tief war, dass es mir zumindest bis zum Bauchnabel reichte. Nach ein paar Stunden aufenthalt dort sind wir wieder zurück nach Perissa zur Unterkunft. Da ich mir nen fetten Sonnenstich geholt habe, da es so gut wie keinen Schatten bei den beiden Stränden gab, habe ich bis Abends erst mal im Bett mit nem kalten Handtuch aufm Kopf gelegen.
Abends sind wir dann in ein griechisches Restaurant und danach noch in eine Bar einen Cocktail trinken gegangen.
Am zweiten Tag haben wir ausgecheckt und sind dann in die Hauptstadt gefahren, Fira. Dort hatten wir ein Appartment gebucht, natürlich auch online, das nur 10 Minuten vom Bushof entfernt war. Claire und Kit haben einen Ausflug zum Vulkan gemacht und Liushukui wollte zu nem Strand fahren. Da ich die Sonne immer noch meiden wollte, bin ich ein bisschen so durch die Gässchen der Stadt gegangen und habe auch das archäologische Museum besucht, was aber eigentlich nur aus einem mit antiken Vasen und ein paar Statuen gefüllten Raum bestand. Nachdem wir uns wieder getroffen haben, sind wir zusammen in den Norden nach Ia gefahren, wo man den besten Blick auf den Sonnenuntergang hat. Da wir nicht die einzigen waren, die dieses Ereignis bewundern wollten, waren die kleinen Gassen ziemlich mit Touristen gefüllt. Ia mit seinen kleinen weißen Häusern und blauen Dächern, Fenstern und Türen ist das wohl typischste griechische Dorf aus meiner Sicht. Denkt man an Griechenland, denkt man vermutlich genau an diese Bilder. Der Sonnenuntergang war anfangs ganz schön, jedoch verschwand die Sonne dann hinter Wolken.
Danach sind wir nur noch nen Happen in Fira essen gegangen und dann zurück zum Appertment. Zuvor hatte uns Liushukui verlassen, um zurück nach Athen zu reisen, da er am Montag noch Unterricht in der Uni hatte.
Der letzte Tag war recht kurz, zumindest auf Santorini, da wir um 16h die Fähre und zuvor den Bus um halb 2h zum Hafen nehmen mussten. Wir sind dann nur noch zu einem anderen Black Beach mit den restlichen Konserven (Sardinen, mit Reis gefüllte Weinblätter und Oktupussalat) gefahren, um dort zu frühstücken. *yummy*
Die Rückfahrt verlief ohne Probleme, bis auf die Tatsache, dass wir offiziell keine Sitzplätze auf der Fähre hatten, da wir die günstigsten Karten hatten und der Kampf um ein paar Plätze diesmal echt hart war. Kit musste daher auf dem Boden vor uns sitzen.
Joa, das war das Wochenende! Wer bis hier gelesen hat, Glückwunsch! Sorry, konnte mich leider nicht kürzer fassen!
Fotos lade ich bald hoch!